Workshop 2:


Zusage 2021 – Prävention einer Interaktionsstörung bei peripartalen psychischen Erkrankungen


Referent: Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider; Dr. Andrea Gehrmann; Dr. Agnes Gajewska

Freie Plätze: 30 (jetzt anmelden)
Bei Müttern, aber auch bei Vätern mit psychischen Erkrankungen können sich in der Zeit um die Geburt Schwierigkeiten in der Interaktion mit den Säuglingen ergeben, insbesondere dann, wenn sich die psychische Erkrankung in diesem Zeitraum mit einer akuten Symptomatik zeigt. So sollte im Rahmen einer psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung immer auch die elterliche Beziehungs- und Erziehungskompetenz im Blick behalten werden. Sollten sich in diesem Bereich Auffälligkeiten zeigen, sollte eine Eltern-Kind-Interaktionstherapie angeboten werden, um negative Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung zu verhindern. In dem Workshop stellen wir zunächst die wichtigsten psychischen Erkrankungen bei den Eltern im Peripartalbereich vor und skizzieren deren Behandlung. Im Fokus sollen dann aber diagnostische Verfahren zum Erkennen von Auffälligkeiten der Beziehungs- und Erziehungskompetenz und die Vorstellung der „Entwicklungspsychologischen Beratung“ als eine Form der Eltern-Kind-Interaktionstherapie stehen.