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…auf der Homepage der Würzburger Fachtagung.

Die 27. Würzburger Fachtagung findet am Montag, 28.09.2026, statt. Das diesjährige Thema lautet „Kinder in Gefahr – Strategien im interdisziplinären Kinderschutz“

In den vergangenen Jahren haben uns in großer Regelmäßigkeit Nachrichten zu neuen Höchstständen von Kindeswohlgefährdungen erreicht. Zuletzt im Dezember 2025 mit der Meldung, dass die Jugendämter für 2024 rund 72 800 Kindeswohlgefährdungen und 239 400 Verdachtsmeldungen geprüft haben. Binnen fünf Jahren ist, so die Nachricht des Statistischen Bundesamtes, diese Zahl um 31 % gestiegen. Ist dies ein Indikator, dass unsere Kinder immer mehr in Gefahr sind? Oder haben die intensiven Anstrengungen zur Verbesserung des Kinderschutzes dazu geführt, dass wir stärker sensibilisiert sind und Strukturen geschaffen haben, die mehr Erkennen, Unterstützung und Hilfe ermöglichen? Verzeichnen wir steigende Zahlen trotz oder wegen eines intensivierten Kinderschutzes?

Mit dem Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) wird Kinderschutz dezidiert als interdisziplinäre und kooperative Aufgabenstellung definiert. Nur in einem Zusammenwirken der unterschiedlichsten Einrichtungen und Dienste der psychosozialen Versorgung, der Medizin, Kindergärten, Schulen, Polizei und Justiz kann es uns gelingen, junge Menschen vor Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch zu schützen und ihnen bei Bedarf eine qualifizierte Hilfe anzubieten.

Die diesjährige Würzburger Fachtagung stellt unter dem Titel „Kinder in Gefahr – Strategien im interdisziplinären Kinderschutz“ das Thema des Kinderschutzes unter Berücksichtigung unterschiedlichster Perspektiven in den Mittelpunkt, wobei wir stark die regionalen Angebotsstrukturen des interdisziplinären Kinderschutzes fokussieren.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zur diesjährigen, inzwischen 27. Würzburger Fachtagung und hoffen, Sie am 28.09.2026 zur Fachtagung begrüßen zu können.

Eine Anmeldung ist ab Montag, den 04.05.2026, möglich.

Für das Fachtagungsteam

Prof. Dr. M. Romanos, Prof. G. Adams, Dr. N. Beck, Prof. Dr. V. Taube, M. Holler, A. Harzdorf, F. Farschon und M. Fenn